Das mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, 

mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde. 

Franz von Assisi

 

Waren zuerst Mensch oder Wolf da...?

Ich denke mal geschichtlich gesehen, wurden die Hunde (ich nenne sie hier Hunde, auch wenn es vielleicht noch wilde Wölfe waren) mit bei der Jagd dabei, denn sie machten die Jagenden auf Beute aufmerksam. Als Dank bekamen sie die Reste und kamen den Siedlungen immer näher und paßten auf die Habseligkeiten auf und verteidigten sie gegenüber Fremden.

Dann kamen später die Viehherden dazu und somit die Schutzhunde, die die Herden bewachten. Auch entwickelten sich in den Polargebieten die Schlittenhunde, die die Inuits unterstützen und gleichzeitig auch Jagdhelfer waren und den Iglu bewachten, ob nun Fremde vorbei kamen oder Wolf / Eisbär.

Cronologisch gesehen, ist die Reihenfolge der Entwicklung vom Wolf zum Hund nicht richtig oben dargestellt, aber darum geht es hier auch nicht. Ich möchte nur aufzeigen, wie sich die Rassengruppen entwickelt haben könnten.

 

Aktueller Stand laut FCI (weltweite kynologische Organisation) gibt es demnach 355 anerkannte Hunderassen - mit den nicht anerkannten Rassen weitaus mehr.

Unterteilt werden die Rassen in 6 Gruppen.

 

Hunde sind des Menschen bester Freund - ist das immer noch so?

In der heutigen Zeit, ist es nicht so sehr wichtig, als was die Rassen gezüchtet wurden, sondern sie (die Hunde) müssen toll oder außergewöhnlich aussehen und "immer gut funktionieren". Die Gesellschaft hat sich sehr verändert und die Hunde sollen das auch. Aber was Jahrhunderte in die Hunde hineingezüchtet wurde (Wesenzüge und Charaktereigenschaften), kann man nicht so schnell ändern, weil es tief in den Genen verankert ist.

Deshalb gibt es wohl die DesignerHunde z.B.  Labradoodle, Goldendoodle, Schnoodle, Malitpoo, Puggle, Cockapoo, Yorkiepoo, Morkie, Bernedoodle, Retromops, Sheepadoodle, Whoodle, Chiweenie oder Pomsky.

 

 

Behandle deinen Hund nicht wie einen Menschen,

sonst behandelt er dich wie einen Hund.

 

 

Das sind meine eigenen Gedanken, die nicht Jeder verstehen muß.

Meine größte Sorge dabei ist, das die Gesundheit der Hunde teilweise auf der Strecke bleibt und nur Profit im Vordergrund steht. Schließlich gibt es genug Qualzuchten, vor allem die sogenannten "Plattnasen", die Stammgäste beim Tierarzt. Oder der Deutsche Schäferhund mit der HD (Hüftgelenkdysplasie) - ein angeborener Defekt der Hüfte, durch die schräg abfallende Rückenlinie noch verstärkt.

 

 

Wir müssen das Vertrauen und die Freundschaft eines Hundes nicht erwerben -

er wurde als unser Freund geboren.

 

 

Ich habe meine Hunde aus dem Tierheim bzw Tierschutz, jeder Vierbeiner hat eine neue Chance verdient. Tiere sind aber kein Spielzeug!!

Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.